„Junge Führung“ ist für mich das Stichwort für Führungskräfte, die ihre erste Führungsposition eingenommen haben, bzw. für Nachwuchskräfte, die auf dem Weg zu ihrer ersten Führungsposition sind. Gerade sie, die mit den Herausforderungen an ihre Führungskompetenz das erste mal in Kontakt kommen, haben mit einer Menge von neuen Situationen zu kämpfen.


Alles ist aufregend und spannend, aber auch verunsichernd und anstrengend!


Heute gibt es keine allgemein gültigen Führungsrezepte mehr! Vielmehr sind die Führungskräfte von heute darauf angewiesen, in den unzähligen Situationen, denen sie sich gegenüber stehen, flexibel zu reagieren, bzw. zu agieren.


Hier ist die optimale Situation, um mit dem Systemischen Denken Kontakt aufzunehmen. Die Führungskraft bewegt sich ja in einem sogenannten System, dessen Bestandteile (Vorgesetzte, Mitarbeiter, Kollegen, Kunden, Lieferanten, Finanziers, Markt, Gesellschaft, Kultur, Umwelt, privates Umfeld, Regeln, Strukturen, ...) alle Einfluss auf den Handlungsrahmen dieser Führungskraft ausüben. Jede Entscheidung, die sie trifft, und jede Aussage, die sie macht, kann ihrerseits Auswirkungen auf das System haben und - bekannte oder auch unerwartete - Reaktionen des Systems hervorrufen.

Systemische Führung benutzt keine gezielten Führungsinterventionen aus dem Werkzeugskasten, keine vordefinierten Tools oder verbindliche Rezepte, da in komplexen Systemen das Zulassen und Fördern der Selbstorganisation ebenfalls - oder sogar mehr - Erfolg verspricht 


Mein Trainings-, Coachings- und Supervisionsansatz ist, Führungskräfte im Erarbeiten eines ganzheitlichen, authentischen und systemischen Führungsstils zu unterstützen.

Und ebenso ist die Führungskraft nur einer der Kontextfaktoren, die auf ihre Mitarbeiter wirken.